Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass ein Teil der eingesetzten Software von den Herstellern nicht mehr unterstützt wird.
Dazu gehören beispielsweise:
- ältere Versionen von Betriebssystemen;
- veraltete Server-Applikationen;
- spezialisierte Programme, die im Unternehmen seit Jahren im Einsatz sind.
Für solche Software werden keine Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt.
Selbst wenn eine Schwachstelle bekannt ist und aktiv ausgenutzt wird, kann sie durch ein Update nicht mehr geschlossen werden.
In diesen Fällen sorgen moderne Endpoint-Sicherheitslösungen für den notwendigen Schutz, darunter:
- Endpoint Protection Platform (EPP) – grundlegender Schutz von Arbeitsstationen und Servern;
- Endpoint Detection and Response (EDR) – Erkennung und Abwehr verdächtiger Aktivitäten in Echtzeit;
- Endpoint Security Posture Management (ESPM) – Überwachung des Sicherheitsniveaus von Geräten, Konfigurationen und Schwachstellen.
Diese Technologien helfen, Risiken durch veraltete oder nicht mehr unterstützte Software zu kompensieren und die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Angriffe deutlich zu reduzieren.